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Die RAG Aktiengesellschaft ist derzeit mit drei Gesellschaften an der Saar tätig: RAG Deutsche Steinkohle, RAG Montan Immobilien GmbH und RAG Bildung Saar GmbH. In diesen Unternehmen sind insgesamt 4.877 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt
    

Der Bergbau an der Saar

Bergwerk Saar
Provinzialstraße 1
66806 Ensdorf
Telefon: (0681) 405 - 00
Telefax: (0681) 405 - 6003

Lösung für das Saarland

Nach den Erderschütterungen im Saarland am 23. Februar 2008 hatte die RAG beschlossen, den Kohleabbau im Flöz Schwalbach (Primsmulde Süd und Dilsburg Ost) aufzugeben. Der Bergbau an der Saar wurde in andere Gebiete verlagert. Mit dieser Lösung wird das Unternehmen seiner Verantwortung gegenüber den Anwohnern, seinen Mitarbeitern und der saarländischen Wirtschaft gerecht. Die Verlagerung der Abbaufelder berücksichtigt die Interessen aller Betroffenen. Um dies zu gewährleisten, führt die RAG den Abbau im Flöz Wahlschied (Dilsburg) und im Flöz Grangeleisen (Nordfeld) durch. Mitte 2012 wird der Bergbau im Saarland beendet.

 

 

 

Geringes Erschütterungsrisiko in den neuen Gebieten

 

In den Flözen Grangeleisen und Wahlschied ist nicht nur die Abbautiefe mit rund 800 bis 1.000 Metern wesentlich geringer. Auch der Anteil des Sandsteins beträgt lediglich rund 20 Prozent und die einzelnen Sandsteinbänke sind wesentlich schwächer ausgeprägt als in den früheren Abbaugebieten. Das bedeutet: In den Abbaubereichen Grangeleisen und Wahlschied besteht ein geringes Erschütterungsrisiko.

 

Sozialverträgliche Personalrückführung

 

Über Jahrzehnte war die Kohle Grundlage für den Wohlstand des Saarlands. Bis heute gibt der Steinkohlebergbau vielen Menschen Lohn und Brot. Allein die RAG Saar beschäftigt rund 4.900 Mitarbeiter. Eine sofortige Stilllegung des Bergwerks Saar 2008 hätte schwerwiegende wirtschaftliche und strukturpolitische Folgen für das Saarland nach sich gezogen: Die gesamte Belegschaft Saar wäre von einem Tag auf den anderen ohne Arbeit. Die Fortsetzung des saarländischen Kohleabbaus hingegen bietet der RAG die Chance, den Ausstieg aus dem Steinkohlebergbau im Saarland bis 2012 sozialverträglich zu gestalten.

 

Kombination personalpolitischer Maßnahmen

 

Durch die Abbauverlagerung kann die RAG – auch mit reduzierter Förderkapazität – zunächst rund zwei Drittel der Arbeitsplätze erhalten. Für die übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erarbeitete das Unternehmen Lösungen. Mit einer Kombination verschiedener Maßnahmen wird die Sozialverträglichkeit sichergestellt.

 

Wirtschaftlich von Bedeutung

 

Nach wie vor ist der Bergbau im Saarland ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region: 2008 erzielte das Bergwerk Saar einen Umsatz über 300 Millionen Euro. Diese Wirtschaftsleistung wurde für Löhne und Gehälter, Aufträge an saarländische Unternehmen sowie Steuern und Sozialabgaben aufgewendet. Rund 10.000 Menschen sind direkt oder mittelbar vom Steinkohlebergbau abhängig.

 

Jobs und Aufträge für die ganze Region

 

Mit dem Bergwerk Saar ist die RAG nicht nur ein großer Arbeitgeber, sondern auch ein wichtiger Auftraggeber in der Region. Außer den rund 4.900 RAG-Mitarbeitern leben wei- tere Tausende Beschäftigte in der Zulieferer- und Kraftwirtschaft vom Steinkohlebergbau – ob Maschinen- und Anlagenbauer, Büroausstatter oder Dienstleister. Die RAG arbeitet eng mit mehr als 630 saarländischen Unternehmen zusammen und ist für viele dieser Firmen der wichtigste Kunde. Die Aufträge hatten zuletzt ein Volumen von über 73 Millionen Euro im Jahr.

 
 

 

Energie für das Saarland

 

Darüber hinaus ist die RAG ein wichtiger Lieferant der saarländischen Kohlekraftwerke: Fast die gesamte Jahresproduktion von rund einer Million Tonnen Steinkohle ging 2008 zur Grundversorgung an die saarländische Kraftwirtschaft. Mit dieser Kohle haben die Kraftwerke Weiher, Ensdorf, Fenne und Bexbach Strom und Fernwärme für die Menschen in der Region und darüber hinaus erzeugt. Diese vier Kraftwerke gewährleisten mehr als 90 Prozent der gesamten Stromerzeugung des Saarlands.

 

 

Kennzahlen Bergwerk Saar 
Mitarbeiter 2.870
Jahresförderung    rd. 1 Mio t
Stand 31.12.2008

 

 

Anfahrtskizze
Die Anfahrtskizze zu unserem Standort können Sie hier herunterladen:
Anfahrt Bergwerk Saar (125 kB)

 

Grubenfeldkarte Ensdorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 
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