Der Blick von oben
15.01.2010 – Alte und neue Luftbilder sammelt der Bereich Geoinformation/Vermessung des Servicebereichs Standort- und Geodienste in seinem RAG-Luftbildarchiv.
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| Panorama-Aufnahme (Schrägluftbilder): Schrägluftbilder werden im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit erstellt und dienen, entgegen den Senkrecht-Luftbildern, die bei RAG-Befliegungen für stereoskopische Auswertungen aufgenommen werden, nur zur Übersicht und Dokumentation des Zustands zum Aufnahmezeitpunkt. |
Orthofotos
Ein Orthofoto (griech. orthós richtig, gerade, aufrecht) ist eine naturgetreue, verzerrungsfreie
und maßstabsgetreue fotografische Abbildung der Erdoberfläche. Bei einer Luftbildaufnahme entstehen Verzerrungen durch Höhenunterschiede des Geländes und durch die Erdkrümmung. Über digitale Geländemodelle (DGM) werden digitale Luftbildaufnahmen daher neu berechnet und georeferenziert, das heißt in eine Kartenabbildung übertragen. Dazu dienen Passpunkte am Boden, die dort mit GPS-Verfahren eingemessen wurden und im Luftbild sichtbar sind. Digitale Orthofotos eignen sich unter anderem als Kartenhintergrund für Geoinformationssysteme (GIS).
Zusammen mit weiteren Karteninformationen wie etwa Ortsnamen und einem Koordinatengitter wird das Orthofoto zur Orthofotokarte.
Was ist Fotogrammetrie
Mit dem Begriff Fotogrammetrie (auch Photogrammetrie oder Bildmessung) wird ein spezielles Vermessungsverfahren aus der Luft bezeichnet. Dabei werden die Lage und die Form des zu vermessenden Objekts oder der (Erd)oberfläche in einem oder mehreren Stereo-Luftbildpaaren an Stereo-Auswertestationen ermittelt. Als indirektes und berührungsloses Vermessungs-verfahren ermöglicht die Fotogrammetrie die dreidimensionale Rekonstruktion eines Objekts mit vergleichsweise geringem Arbeitsaufwand. Neben der terrestrischen oder der Nahbereichsfotogrammetrie ist die Auswertung von Luft- und Satellitenbildern das umfangreichste und bedeutendste Teilgebiet der Fotogrammetrie.
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