Nach dieser Fotoschicht schreibt Schalke Arbeit wieder groß

07.07.2009 – „In dieser Saison wird das Wort Arbeit bei uns groß geschrieben. Da ist es nur folgerichtig, dass wir heute an einen Ort gegangen sind, der für echte Arbeit steht“, begründete Felix Magath die Wahl des Schauplatzes für das aktuelle Mannschaftsfoto des FC Schalke 04.

Aufstellung fürs Mannschaftsfoto in der Rohkohlenmischhalle
Der komplette Tross der Königsblauen hatte sich in der Rohkohlenmischhalle des Bergwerks Prosper-Haniel in Bottrop eingefunden, wo bereits rund 50 Journalisten und ebenso viele Mitarbeiter des Bergwerks auf die und vor allem den Hoffnungsträger der neuen Saison warteten.

Nur die frisch gebackenen U21-Europameister Manuel Neuer und Benedikt Höwedes fehlten noch, der verletzte Jermaine Jones nahm auf der Bank Platz. Gut eine Stunde zuckten die Blitzlichter durch die Halle, in der sonst bis zu 29.000 Tonnen Rohkohle vergleichmäßigt und gestapelt werden. Dann waren die Bilder „im Kasten“ – das offizielle Mannschaftsfoto für die neue Saison und vor allem eines mit allen „Knappen“, denen in Trikots und denen vom Bergwerk. Im Außenbereich der riesigen Halle gab es anschließend noch Einzelfotos, gefolgt vom persönlichen Schaulaufen: Jede Menge Helme und Trikots wurden signiert, unzählige Fotos mit persönlicher Note geschossen.

Rafinha signierte zahlreiche Helme der Belegschaft
Jermaine Jones zeigte sich von der Kulisse und den Mitarbeitern beeindruckt: „Das hier sind unsere Fans, die mit harter Arbeit ihre Dauerkarte bezahlen.“ Die Botschaft des Ortes kam auch bei den anderen Spielern an, die ihrem für extravagante Trainingseinheiten bekannten Trainer vorschlugen, vielleicht einmal eine Halde für eine kleine „Konditionsbolzerei“ zu nutzen. Heinz-Werner Voß, Leiter des Bergwerks Prosper-Haniel, versicherte Mannschaft und Trainer, dass sie stets willkommen seien und verband die besten Wünsche für die anlaufende Saison mit einem Erinnerungsgeschenk in Form eines Brockens Kohle und einer Meterlatte als Maß für Trainingseinheiten. Trainer Magath zeigte sich an guter Nachbarschaft sehr interessiert und kündigte an, sich mit seinen Jungs auch einmal unter Tage umsehen zu wollen.